Über dieses Stück

Der Teichmolch (m,w)

"Sie pinkeln wohl sehr gern im Reim!?"
"Auf Reisen und bei mir daheim!"

Vielleicht der Beginn einer wunderbaren Freundschaft: Mit obigen Worten geraten zwei höchst unterschiedliche Per­sönlich­keiten in einer alltäglichen Situation ins Gespräch, das wie selbst­verständlich den ganzen Abend über in Reim und Rhythmus fortläuft.

Da geht es um die Bürde des Alterns, das Unwesen der Präservativbenutzung, den lange gesuchten und nun endlich entdeckten "neuen Neuen Mann" - und zum Schluss gar um Leben und Tod ...

Ein kleiner Einblick in die angeschlagene Männerseele des 21. Jahrhunderts, bei dem sich Gelächter und Melancholie die Klinke in die Hand geben  – das ist „Der Kragen des Molches“. Männer werden sich erkennen (wenn sie es auch nicht zugeben) – und Frauen vielleicht am Ende des Abends etwas besser informiert sein über die kleinen Geheimnisse des angeblich starken Geschlechts.

„Und wenn noch Fragen offen bleiben,
so hoff' ich, dass ich trösten kann:
Wie sollt' man sich die Zeit vertreiben,
gäb' es nicht mehr das Rätsel Mann?“